Sie wollen unsere Gehirne!

Zombie-PiratZur Zeit sind die Politik-Geeks von der Piratenpartei in aller Munde. Bleiche Gestalten aus der Tiefe des Internetzes setzen die Segel blablabla

Soweit die bekannte Mumpitz-Einleitung zum Aufstieg der Piratenpartei. Ihr wahres Ziel jedoch ist weitgehend unbekannt: Erlangen die Piraten die Macht, werden sie alles daran setzen, die Zombiekalypse auszulösen. Die Gründe liegen auf der Hand.

Wie alle anständigen Nerds fürchten Wähler und Mitglieder der P-Partei (oder eher Z-Partei) das Erwachen der hungrigen Toten nicht. Jeder hat seinen eigenen Zombiesurvivalplan und glaubt daran, das Ende der Zivilisation unbeschadet überstehen zu können. Das grausame Gemetzel der Toten an den Lebenden erscheint ihnen als ein großes Abenteuer. Sie werden nicht nur über sich selbst hinauswachsen, sondern Erfüllung, Anerkennung und Liebe finden.

Dieser perfide Plan wird schon klar am Namen der Piraten. Im schwülen Klima der Karibik entstand aus Yoruba, Christentum und anderen Glaubenssystemen Voodoo, die synkretische Religion, die den Zombie-Mythos hervorgebracht hat. Während dieser Epoche blühte das Piratentum auf und Sagen von untoten Piraten wie LeChuck – heute eine Ikone der digitalen Szene – erlebten ihre Hochzeit.

Auch die Symbolfarbe der Piraten ist nicht so harmlos wie erwartet. Orange – oder kress – ist die Farbe der Teufelsfrucht Kürbis. Das alte keltische Totenfest Samhain ist heute als Halloween eng mit der wuchernden Ranke und ihren fleischigen Auswüchsen verbunden.

Zombie-Piraten-Cyborg mit einem Zombie-Cyborg-Papagei auf der SchulterNatürlich sind die wandelnden Toten altertümlicher Mythen erhitzten Gemütern vergangener Zeiten erwachsen. Die Zombiemacher von heute sind die Wissenschaftler, die Bio-Ingenieure, die Geeks. Um Menschen in Zombies zu verwandeln braucht man High Tech in Gestalt von Nano-Partikeln. Oder Funkwellen, die die Persönlichkeit auslöschen und Menschen auf ihre wilden Urinstinkte zurückfallen lassen. Solche Szenarien schilderten zuletzt solch Nerd-Fabulanten wie Stephen King (in seinem Roman Pulse) oder Joss Whedon (in der Serie Dollhouse). Werke, die nur total vernerdeten Hirnen bekannt sind!

Im Angesicht des wachsenden Erfolges der P-Partei kann uns nur eins retten: Eine Ninja-Partei. Nur die uralten Feinde der Piraten bieten eine Chance – auch wenn es ein Gleichgewicht des Schreckens sein wird. Denn leider ist das Ziel der Ninjas die weltweite Verbreitung des Vampirismus.

Die Illustrationen sind wieder einmal vom fabelhafte Timo, der für seinen Blog of The Living Dead 365 Zombie-Illustrationen geschaffen hat.

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Ei-Ku I

Ostern ist abgefrühstückt, alle bunten Eier verzehrt und das Cholesterin abgebaut. Zeit, das Fest literarisch zu verarbeiten. Mit einem Eibrot-Haiku.

Scheiben auf dem Brot
Schneeweiß und Narzissengelb
Fehlt nur noch das Salz

Bemalte Ostereier

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Grüne Aliens erkennen: 6 Tipps

Was tun, wenn die Grünen kommen

E.T. in grün

Lizenz: (CC BY 2.0) von Flickr-User ma2tt.m

Zur Zeit tobt der Yankee-Captain John Carter mit Horden von Tharks auf den Kinoleinwänden über die Steppen des Mars. Dabei sind nicht alle grünen Außerirdischen gefährliche Brutalmonster mit Hauern und vier Armen. Angemessene Reaktionen auf landende Aliens sind aber das A und O der interplanetaren Umgangsformen. Deswegen sechs Tipps zur Identifikation von günen Aliens.

 

 

 

  1. Weltall-Orks
    Woher: Weltall. Genauer gesagt aus dem kriegslustigen Warhammer-40.000-Universum.
    Merkmale: Über zwei Meter groß, muskulös, kahl. Sie besitzen Hauer und sprechen furchtbarstes Pidgin-Englisch.
    Reaktionsempfehlung:Schnell weglaufen. Die Orks aus dem Warhammer-40.000-Franchise halten Krieg für ein unterhaltsames Hobby. Als unglaublich zähe und regenerierende Organismen können sie die Zerbrechlichkeit von Menschen nicht einmal verstehen.
    Wissenswertes: Orks pflanzen sich durch Sporung fort. Wenn sie einmal gelandet sind, wachsen in Kellern und unter Steinen die kosmischen Grünhäute heran, bis sie groß genug sind um zu plündern und zu brandschatzen. So hat Tolkien sich das nicht vorgestellt.
    Orks im Lexikanum
  2. Orioner
    Woher: Vom Orion. Zumindest bei Star Trek.
    Merkmale: Frauen sind grün, aber verdammt sexy. Männer sind groß, stark, kahlköpfig und tragen oft Gesichtspearcings.
    Reaktionsempfehlung: Die Pheromone der Frauen wirken auf alle Humanoiden (außer Vulkaniern) extrem betörend. Männer, denen etwas an Ihrer Partnerschaft oder Ihrem freien Willen liegt, sollten Orionerinnen meiden. Frauen haben nichts zu befürchten: sie kriegen bloß Kopfschmerzen von diesen Ausdünstungen. Männliche Orioner sind in dieser Hinsicht harmlos, aber gewalttätig.
    Orioner im Memory Alpha
  3. Gammorreaner
    Woher: Gamorr. Liegt in der Star-Wars-Galaxis.
    Merkmale: Der durchschnittliche Gammorreaner ist etwas kleiner als ein durchschnittlicher Mensch und sehr gedrungen. Gut erkennbar sind die Hörner, Hauer und eine schweineartige Schnauze. Die einzigen Laute von Gamorreanern sind Grunzen und Quieken.
    Reaktionsempfehlung: Gammorreaner sind ein brutaler Haufen. Halten Sie sich von ihnen fern. Falls Sie jedoch Feuerwaffen besitzen, sind Sie im Vorteil. Gammorreaner halten die Verwendung von Schusswaffen für feige und greifen nur mit Nahkampfwaffen an.
    Wissenswertes: Gammorreaner sind nur gegenüber Arbeitgebern loyal, die sie auch im Kampf besiegt haben. Falls Sie etwa gammorreanische Handwerker anheuern, vertrauen Sie ihnen erst, wenn Sie den Vorarbeiter verprügelt haben.
    Gammorreaner in der Jedipedia
  4. Ma’aleca’andraner
    Woher: Der Mars des DC-Universums.
    Merkmale: Menschengroß, keine Haare, rötliche Augen. Da Ma’aleca’andraner ihre Gestalt verändern können, sind sie aber meist nicht zu erkennen.
    Reaktionsempfehlung: Zeigen Sie Respekt gegenüber einem der letzten Überlebenden vom Mars. Unter anderem weil er oder sie superstark, unverwundbar und telepathisch begabt ist. Wahrscheinlich haben Sie es mit J’onn J’onzz von der Justice League zu tun. Falls Sie kein Superverbrecher sind, haben Sie auch nichts vom Martian Manhunter zu fürchten. Falls doch: Versuchen Sie es mit Feuer. Das ist seine einzige Schwachstelle.
    Ma’aleca’andranians im DC-Wiki
  5. Amphibiosianer
    Woher: Amphibios 9. Laut Futurama.
    Merkmale: Klein, weich, von zarter Färbung. Erschrickt sich wahrscheinlich beim Erstkontakt.
    Reaktionsempfehlung: Seien Sie nett zu dem wabbligen Sumpfwesen. Fassen Sie ihn aber besser nicht an, Sie könnten ihn versehentlich schwängern.
    Amphibiosianer in der Infosphere
  6. Skrull
    Woher: Vom Planeten Skrullos. Zumindest im Comic-Universum, das uns auch den Weltraum-Wikinger Thor gebracht hat: Marvel.
    Merkmale: Sehr spitze Ohren, spitzer Haaransatz, ein Kinn wie ein Furchenwal und Menschengröße. Obacht, Skrulls sind Gestaltwandler. Böse Gestaltwandler.
    Reaktionsempfehlung: Skrulls sind hinterhältig, gemein und wahrscheinlich auf Eroberung aus. Reden Sie nicht, löschen Sie den Widerling aus. Am besten rufen Sie dazu Captain America um Hilfe
    Skrulls im Marvel-Wiki

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