Ich hab Worte: Vidüre

Vidüre, die Vid|üre (Subs.): Beschreibt sowohl die Betrachtung eines Videos als auch den Gegenstand der Betrachtung selbst. „Video“ bezieht sich hierbei auf jede Art von Bewegtbild, vom Internetvideo bis zum Leinwandfilm. Analog zu „Lektüre“.

„Alter, schon Attack The Block gesehen?“ „Nein Digger, noch nicht.“ „Zieh ihn dir rein, Mann. Pflichtvidüre.“

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Schock, googlenoider

Schock, googlenoider google|noider (adj.) Schock (Sub.):  Der Schreck, wenn der Userin oder dem User bekannte Namen – vielleicht sogar der eigene – bei der Googlesuche an einem fremden Rechner vorgeschlagen werden. Als Folge können Namensgooglenoia oder Egogooglenoia auftreten. Egogooglenoia ist die fast schon krankhafte Angst davor, jederzeit gegoogelt zu werden. Namensgooglenoia ist die Befürchtung, die eigene Google-Suchliste könnte zu aufschlussreich für Andere sein.

Beispiel: „Ich hab am Rechner von meinem Freund gesehen, dass jemand meinen Ex gegoogelt hat. Jetzt weiß ich nicht, ob er eifersüchtig ist oder ob ich vergessen hab, dass ich Johnny gesucht habe. Aber ich weiß nicht mehr, warum“ „Du Ärmste, das war vielleicht ein googlenoider Schock.“

Clark Kent googelt seinen Namen

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Ich hab Worte: Mietglied

Der heutige Neologismus wird oft fälschlich für einen Schreibfehler gehalten. Dabei beschreibt er einen Ausübenden des ältesten Gewerbe der Welt. Obwohl ich mich immer frage, was Amöbenfressen mit Prostitution zu tun hat.

Mietglied Miet|glied (Subst.): Abfällige Bezeichnung für einen sich prostituierenden Mann.

Beispiel

„Boah, du bist doch echt ‘ne Mietgliedstochter!“

„Ich glaub’s ja nicht. Hast du gerade Hurensohn gegendert?“

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