Diesmal hat Oliver Kotowski auf der Website fantasyguide* Disturbania gelesen und hier rezensiert. Der Einfachheit halber seine Meinung zu meinem Kleinod** Sendersuchlauf:
Fabian Mauruschat, Sendersuchlauf (8 S.): „So’ne miese Musik hören doch nur Verbrecher“, denkt sich der Autofahrer noch, als ihm ein ebensolcher mit einer Schrotflinte ins Gesicht schießt. Der Täter hatte denselben Sender gehört, denn er weiß, dass Menschen (sind das überhaupt Menschen?), die solche Musik hören, die übelsten Verbrecher sind. So motiviert macht er Jagd auf Übeltäter – hören sie den Sender, dann sind sie reif für die Flinte.
Diese Horrorgeschichte greift mit bitter-sarkastischem Tonfall das Thema Intoleranz und Frustration auf. Die numinose Macht rückt die Geschichte ein wenig in Richtung todorovscher Phantastik; das Augenmerk liegt dennoch auf Splatter-Effekten. Der Plotfluss ist trotz der Kürze ein wenig zu langsam.
* Laut Selbstbeschreibung ein Crossover-eZine zu den Genres Fantasy, Horror und ScienceFiction mit den Bereichen Literatur, Rollenspiel und Medien.
** Selbstüberschätzung Selbsteinschätzung des Autors.
Denn CT das radio sendet morgen, am 18. Juni, um kurz nach Mitternacht Sendersuchlauf (produziert und gelesen vom Autor), und nächste Woche Mittwoch zur selben Zeit Samstag von Daniel Mayer, produziert vom großartigen Team von kopfloser-herzlose.de
Zu hören ist das ganze im Raum Bochum auf 90 MHz, in Tasmanien, Timbuktu und Transylvanien* über Livestream.
*wahrscheinlich auch in Washington, Wangerooge und Wiesbaden
Hurra, eine Lesung mit meinem Autorenkollegen David Grashoff! Wir werden am 21. Juni auf dem Colonia Con unsere Kurzgeschichten aus Disturbania einem geneigten Publikum darbieten. Das ganze findet in – wie der Name „Colonia Con“ schon dezent andeutet – in Köln statt. Alternativtitel ist übrigens „Zwei Wuppertaler im Rheinland“.